Futtertransporte vom Freiamt ins Fricktal


Thomas Rüttmann, Landwirt, Abtwil beim verladen von Grassiloballen für's Fricktal

Endlich ist der langersehnte Regen gefallen, dennoch hat sich die Lage in den dürregeschädigten Gebieten der Schweiz nicht entschärft. Die Bauern im aargauischen Fricktal und angrenzende Gebiete leiden weiter unter Futterknappheit, da die Wiesen vielerorts zuerst neu angesät werden müssen. Die meisten Bauern der betroffenen Regionen haben ihre Wintervorräte bereits angebraucht und sind froh zusätzliches Futter aus dem Freiamt zu erhalten. Vielerorts wurden die Viehbestände jetzt schon reduziert.

Die von den kantonalen Bauernverbänden gestartete Solidaritätsaktion zeigt ihre ersten Auswirkungen. Die ersten Futterlieferungen aus dem Freiamt ins Fricktal sind in diesen Tagen erfolgt. Das Militär konnte grosszügigerweise für den Transport der Futtermittel gewonnen werden. Jeder Landwirt, der noch irgenwelches Futter ob Mais, Gras oder Heu entbehren kann, ist aufgerufen sich beim Bauernverband Aargau zu melden.

Freiämter Landwirtschaftsverein

Othmar Vollenweider