der 5. Generalversammlung
des Freiämter Landwirtschaftsvereins Anwesende
Vorstandsmitglieder FLV: 1. Begrüssung 2. Wahl der
Stimmenzähler 3. Protokoll der GV vom
10. März 2003 4. Zweijahresbericht des
Präsidenten 5. Jahresrechnung 2003
und 2004 6.
Tätigkeitsprogramm 7. Verschiedenes 2. Teil Möglichkeiten und
Grenzen der Homöopathie in der
Nutztierhaltung Homöopathie wird also
nicht nur beim Mensch, sondern auch bei Tieren mit Erfolg
eingesetzt - das zeigte der Tierarzt Alfons Knüsel aus
Muhen eindrücklich auf. Homöopathie heisst
übersetzt: Ähnliches mit Ähnlichem heilen.
Ein zentraler Begriff dieser Alternativmedizin ist die
Lebenskraft. Das ist die Kraft, die uns am Leben
erhält. Krankheiten können wir weder sehen noch
messen. Symptome hingegen sehen wir. - Es sind die
Reaktionen des Körpers auf die Krankheit. Die
Homöopathie setzt sich zum Ziel, den
Körper/Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Der Patient, die Kuh wird als Einheit betrachtet. Nicht das
Euter als solches, sondern die Kuh wird behandelt. Die
Gesamtheit der Symptome zählt, erklärt Alfons
Knüsel. Aus diesem Grund sind auch genaue Beobachtung
und Aufzeichnung für eine erfolgreiche Homöopathie
sehr wichtig. Die Homöopathie stellt
also eine zusätzliche Therapiemöglichkeit dar, sie
verursacht keine Verluste durch Absetzfristen, wie das beim
Einsatz chemischer Medikamente der Fall ist. Sie reduziert
den Einsatz von Antibiotika und verbessert entsprechend die
Resistenzlage. Hinzu kommt das höhere Vertrauen der
Konsumenten gegenüber dieser Behandlungsmethode. Der
Landwirt kriegt eine andere und intensivere Beziehung zu
seinen Tieren. Alfons Knüsel zeigt
aber auch klar auf, dass eine kritische Betrachtung wichtig
ist und Homöopathie dort eingesetzt werden soll, wo es
Sinn macht. Es geht nicht darum, beispielsweise
vollständig auf Antibiotika zu verzichten. Wichtig ist,
sich klare Ziele zu stecken und die richtige Methode zu
wählen. Anhand von Fallbeispielen zeigt er einige
Erfahrungen aus seiner Tätigkeit als Tierarzt mit
Kenntnissen im Alternativmedizinbereich auf - es ist
erstaunlich, was mit Homöopathie möglich
ist! Der
Protokollführer Thomas
Stutz Oberlunkhofen, 08. April 2005
Protokoll
der 5. Generalversammlung
vom Mittwoch 30. März 2005, 20.00 Uhr im Roos,
Muri
Präsident Othmar Vollenweider begrüsst die
Anwesenden Bäuerinnen und Bauern, Referent - Tierarzt
Alfons Knüsel, Vertreter aus der Politik und die
Presseleute.
Es werden gewählt: Urs Meier, Markus
Villiger
Das Protokoll der letzten GV vom 10. März 2003
wurde mit der Einladung verschickt. Interessierte
können das Protokoll direkt beim Präsidenten
einsehen oder unter www.frei-land.ch nachlesen. Das
Protokoll wird genehmigt.
An der GV vom 10. März 2003 löst Othmar
Vollenweider Rainer Weber vom Präsidentenamt ab. Thomas
Rüttimann übernimmt das Vizepräsidium. Der
FLV setzt sich zusammen mit den Milchproduzenten in unserer
Region (Wohlen, Bremgarten, Muri, Sins) alljährlich
für den Tag der Milch ein. Der Verein organisiert und
hilft zusammen mit der Oberfreiämter Buurechuchi auch
beim 1. August Brunch, unterstützte den BVA bei den
200-Jahr Feierlichkeiten des Kt.AG, informiert an
Gewerbeausstellungen und an Tagen der offenen Türen,
hilft bei der Koordination der Landw. Weiterbildung,
veröffentlicht Infoberichte zur Landwirtschaft in den
Regionalzeitungen, organisiert im zweijahres Rhythmus den
beliebten Freiämter AGRO-TRÄFF, unterstützt
Aktionen zum Beispiel gegen Einkaufstourismus, macht
Weihnachts-Glückwunschaktionen für unsere Bauern,
usw. Der Verein ist also aktiv in der Werbung und
Öffentlichkeitsarbeit für die Landwirtschaft. An
dieser Stelle dankt der Präsident dem Vorstand und den
Bäuerinnen für die gute Zusammenarbeit. Ein Dank
geht auch an die Sponsoren für die Unterstützung
in den einzelnen Bereichen.
Christine Villiger stellt die Rechnung vor. Beat
Müller, Rechnungsprüfung, liesst den
Revisorenbericht. Einstimmige Annahme der Rechnung.
(detaillierte Rechnung kann bei Othmar Vollenweider
eingesehen werden)
Auch in Zukunft wird sich der FLV in koordinierender und
unterstützender Form für den Tag der Milch
einsetzen. Dabei ist er allerdings auf die Mitarbeit der
Milchbauern angewiesen und fordert zur Teilnahme auf. Im
2005 wird der 1. August-Brunch nicht vom FLV organisiert.
Othmar Vollenweider appelliert, sich da trotzdem zu
engagieren. Interessierte kriegen bei Othmar Vollenweider
Infos und Unterlagen. Vom 06. bis 10. Oktober 2005 findet in
Wohlen wieder die HAGEWO statt. Die Vorbereitungsarbeiten
haben begonnen. Auch Winteraktionen sind wieder geplant -
Vorschläge und Ideen werden vom Vorstand FLV gerne
entgegengenommen. Im 2006 findet in Muri wieder eine
Gewerbeausstellung statt. 2007 wird der 4. Freiämter
AGRO-TRÄFF über die Bühne gehen - Anregungen,
Vorschläge und Wünsche bitte an den Vorstand FLV.
Othmar Vollenweider ruft allgemein auf zur
Unterstützung der Aktionen des FLV!
Zum 10-jährigen Bestehen des Freiämter
Landwirtschaftsvereins werden derzeit die
Organisationsstrukturen überdacht und eine
Eingliederung des FLV im BVA geprüft. Es soll nicht
eine Auflösung des FLV hervorgehen, sondern eine
gezielte Integration der Bezirksvereine allgemein im BVA. In
den Regionen könnten künftig Arbeitsgruppen
für die spezifischen Betriebsrichtungen (Milch,
Fleisch, Obst, etc.) und Interessen eingesetzt werden.
Dadurch könnten Kosten gespart und das Auftreten des
BVA gestärkt und vereinheitlicht werden.
Referat: Tierarzt
Alfons Knüsel, Muhen zum Thema: