Am 20. März 2007,
20.00 Uhr, findet im Zentrum im Roos in Muri (ehem. LBBZ
Muri) die 6. Generalversammlung des Freiämter
Landwirtschaftsvereins statt. Die
Traktandenliste: 1. Begrüssung Agrarpolitik 2011; was
ändert? Wohin geht's? Im zweiten Teil
dieser Veranstaltung gibt es Informationen zur Agrarpolitik
von vorderster Front. Martin Rufer (Schweiz. Bauernverband)
und Markus Zemp (Nationalrat CVP) sind eingeladen, um den
Landwirten und anderen Interessierten aufzuzeigen, was mit
der neuen Agrarpolitik wirklich ändert und in welche
Richtung die Agrarpolitik unter dem Leitbild AP2011
will. Wir freuen uns auf Ihre
Teilnahme. Freiämter
Landwirtschaftsverein (FLV)
Einladung
zur 6. Generalversammlung
2. Wahl der Stimmenzähler
3. Protokoll der GV vom 30. März 2005
4. Jahresbericht
5. Jahresrechnung 2005 und 2006
6. Wahlen
7. Tätigkeitsprogramm
8. Verschiedenes
Eines steht schon heute fest. Die Landwirtschaft befindet
sich in einem stetigen und immer aggressiver werdenden
Reformprozess und entsprechend unter zunehmend
verstärktem wirtschaftlichem Druck. Märkte sollen
möglichst schnell europa-, ja sogar weltweit
geöffnet und praktisch vollständig homogenisiert
werden. Freier Marktzutritt und Cassis de Dijon Prinzip, das
sind verbreitete Schlagworte. Das Prinzip besagt, dass
Waren, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen
Union (EU) rechtmässig hergestellt worden sind, auch in
allen andern EU-Staaten verkauft werden dürfen.
Für die Schweizerische Landwirtschaft und letztendlich
auch für den Konsumenten in der Schweiz stellt sich die
Frage, in wie weit Vorschriften in den Bereichen Umwelt,
Produktion und Tierwohl gelockert werden müssen oder
aus Konsumenten- und ethischer Sicht eben gelockert werden
dürfen. Die Schweizerische Landwirtschaft macht den
Spagat zwischen ständig sinkenden Abnehmerpreisen und
den ständig verschärften Vorschriften auf
Produktionsseite und dem hohen Kostenniveau in unserem Land.
Billig ist nicht immer besser - diese Erfahrung haben wir in
der Vergangenheit des öftern gemacht.
Die beiden Fachreferenten werden über den Stand der
Verhandlungen und über die politischen und
agrartechnischen Vorhaben und Änderungen in den
einzelnen Teilbereichen kompetent Auskunft geben
können. Vielleicht kommen auch Aspekte wie
Lohngefüge und Gemeinwohl, Unabhängigkeit oder
eben Abhängigkeit, usw. ins Gespräch. Ob billig
dann zu mal auch wirklich besser sein wird und mit welchen
Auswirkungen die Landwirtschaft dadurch zu rechnen hat - Sie
werden es erfahren.
der Vorstand