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Grösster Zuckermaisverarbeiter der Schweiz hat Sitz im Freiamt. Anlässlich seiner Generalversammlung besuchte der Freiämter Landwirtschaftsverein FLV Kurt Heimbergs Unicorn SA in Fischbach-Göslikon Was vor dreissig Jahren mit dem Säen einigerer Süssmaiskörner begann - und abschätzig als Viehfutterproduktion geschmäht wurde - hat sich bis heute zu einer Firma mit rund 40 Mitarbeitern und einer Produktion von gut 2500 Tonnen Maiskolben entwickelt. Damit hält Kurt Heimberg mit seiner Unicorn einen Anteil von ca. 75% am Schweizerischen Markt für Zuckermaisprodukte. Um möglichst früh Maiskolben ernten zu können, beginnt Heimberg mit der Maissaat Ende März, teilweise unter Folie. Ab jetzt wird bis Anfang Juli alle vier Tage Mais gesät, um einen kontinuierlichen Ertrag zu erhalten. Die Unicorn bewirtschaftet kein eigenes Land sondern lässt allen Mais von Bauern in der Region produzieren. Neben gut 100 Hektar normalem Zuckermais werden auch 30 Hektar Biomaiskolben produziert. Geerntet werden die reifen Kolben mit einer Pflückmaschine, das Rüsten und Abpacken der Kolben besteht grösstenteils aus Handarbeit. Dank seiner zentralen Lage in der Schweiz, kann Kurt Heimberg den Grossverteilern und Konsumenten pflückfrischen Mais anbieten. Ein entscheidender Vorteil gegenüber oftmals billiger offerierenden ausländischen Mitbewerbern! Den Grossverteilern Migros und Coop garantiert die Unicorn eine ganzjährige Versorgung mit Zuckermais. Dazu arbeitet sie mit Produzenten aus der ganzen Welt zusammen. Im Winter/Frühling, wenn kein frischer einheimischer Mais verfügbar ist, importiert die Unicorn pflückfrische Maiskolben aus Spanien, Marokko und Florida. Diese werden in Fischbach-Göslikon gerüstet und abgepackt. Je nach Bedarf werden zusätzlich fertig verarbeitete und abgepackte Kolben aus Südafrika importiert.
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